Galerie Nierendorf is a family-run business with a very long history. Founded in 1920 by Karl Nierendorf, the gallery celebrates its 100th anniversary next year: an extraordinary event for a private art gallery.

TEXT: MARILENA STRACKE | PHOTOS: GALERIE NIERENDORF

MAIN IMAGE: Ertüchtigung by Hannah Höch.

Galerie Nierendorf is largely dedicated to German expressionism and classical modernism. Founder Karl Nierendorf lay the groundwork for it as he was particularly interested in Expressionist artists such as Lyonel Feiniger, the ‘Brücke’-artists and Otto Dix.

The National Socialist era marked a serious turning point for the German art trade and it also affected Galerie Nierendorf. In 1936, Karl Nierendorf emigrated to New York and founded Nierendorf Gallery, where he successfully dealt works by Klee and Kandinsky until 1946. His brother Josef continued the gallery in Berlin and later, his stepson Florian Karsch took over.

Today, his adopted son Ergün Özdemir-Karsch runs the gallery. He continues the traditional programme but also offers exhibition space for contemporary artists. The gallery keeps providing an unlimited guarantee for the authenticity of all their sold works.

In addition to the grand anniversary exhibition in April 2020, you should not miss the newly opened exhibition City and Sea : three contemporary artists show Berlin cityscapes and subjects from their travels.

nierendorf.com

Galerie Nierendorf: A truly special anniversary, Discover Germany magazine

Ein ganz besonderes Jubiläum

Die Galerie Nierendorf ist ein familiengeführtes Unternehmen, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. 1920 von Karl Nierendorf gegründet, feiert die Galerie im kommenden Jahr 100-jähriges Bestehen – für eine private Kunstgalerie ein außergewöhnliches Jubiläum.

Galerie Nierendorf widmet sich größtenteils dem Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne. Den Grundstein legte Gründer Karl Nierendorf, der besonders an Künstlern des Expressionismus wie z.B. Lyonel Feininger, den Künstlern der ‚Brücke‘ und Otto Dix interessiert war.

Die Zeit des Nationalsozialismus war eine schwerwiegende Zäsur für den deutschen Kunsthandel, die auch die Galerie Nierendorf betraf. Karl Nierendorf emigrierte 1936 nach New York und gründete die Nierendorf Gallery, wo er bis 1946 erfolgreich mit Werken von Klee und Kandinsky handelte. Nierendorfs Bruder Josef führte die Galerie in Berlin weiter, die später von seinem Stiefsohn Florian Karsch übernommen wurde.

Heute leitet sein Adoptivsohn, Ergün Özdemir-Karsch, die Galerie. Er führt das traditionelle Programm weiter, bietet aber auch zeitgenössischen Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten. Nach wie vor übernimmt die Galerie für die Echtheit der erworbenen Werke unbefristete Garantie.

Neben der großen Jubiläumsschau im April 2020, sollte man sich die gerade eröffnete Ausstellung Stadt und Meer nicht entgehen lassen. Hier zeigen drei zeitgenössische Künstler Berliner Stadtlandschaften aber auch Motive von ihren Reisen.

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