Never before has an exhibition moved the public as much and changed the view of one’s own physicality as profoundly as BODY WORLDS. The exhibition has already captivated over 50 million visitors worldwide.

TEXT: SILKE HENKELE | PHOTOS : GUNTHER VON HAGENS’ BODY WORLDS, INSTITUTE FOR PLASTINATION, HEIDELBERG, GERMANY

Main image: The speed skater.

“BODY WORLDS is an exhibition about life. By looking into other people’s bodies, we see our own body in an entirely new light. This makes us aware of our body’s vulnerability and sharpens our awareness of our own health – because we only appreciate and protect what we know,” explains Angelina Whalley, curator and director of the Institute for Plastination (IfP). “Actually, many people tell us that after visiting the exhibition, they no longer want to take their body for granted.”

 
BODY WORLDS is based on 200 genuine human specimens from IfP’s voluntary body donation programme. “The specimens have been preserved by plastination in a durable, lifelike and aesthetically pleasing manner,” says Whalley. “They give us a comprehensive insight into the anatomy and physiology of the human body. Organ functions, but also common diseases, are explained in an easily understandable manner by comparing healthy and diseased organs.”

The plastinates are created in the PLASTINARIUM in Guben, Brandenburg. Interested parties are invited to marvel at the plastinators’ meticulous work on Fridays, Saturdays and Sundays.

Web: www.koerperwelten.de

BODY WORLDS Caught between taboo and fascination, Discover germany Magazine

Zwischen Tabu und Faszination

Nie zuvor hat eine Ausstellung die Öffentlichkeit so bewegt und die Sichtweise über die eigene Körperlichkeit so nachhaltig verändert, wie die Ausstellung KÖRPERWELTEN. Weltweit hat sie bereits 50 Millionen Besucher in ihren Bann gezogen.

„KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung über das Leben. Wir schauen in fremde Körper und entdecken darin den eigenen auf neue Weise. Das macht uns die Verletzlichkeit unseres Körpers bewusst und schärft den Blick für die eigene Gesundheit. Denn nur was wir kennen, können wir schätzen und schützen”, erklärt Angelina Whalley. Ausstellungskuratorin und Direktorin des Instituts für Plastination (IfP). „Tatsächlich geben viele Menschen nach dem Ausstellungsbesuch an, ihren Körper fortan nicht mehr als etwas Selbstverständliches erachten zu wollen.“

Grundlage der KÖRPERWELTEN sind 200 echte menschliche Präparate aus dem freiwilligen Körperspendeprogramm des IfP. „Die Präparate wurden mittels Plastination dauerhaft, naturgetreu und ästhetisch konserviert”, führt Whalley aus. „Sie ermöglichen uns einen umfassenden Einblick in die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Organfunktionen, aber auch häufige Erkrankungen werden im Vergleich von gesunden und erkrankten Organen in leicht verständlicher Weise erläutert.“

Die Plastinate entstehen im PLASTINARIUM im brandenburgischen Guben. Interessierte können dort den Plastinatoren bei ihrer minutiösen Arbeit jeweils freitags, samstags und sonntags über die Schulter schauen.

Web: www.koerperwelten.de

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